P1: Testtext uno #00:00:36-6#
P1: Testtext lorem ipsum #00:00:36-6#
P1: Mit sowas professionellem habe ich nicht gerechnet. Ja, Herzlich willkommen hier. Folge eins. #00:00:36-6#
P1: Ja, ich glaube, jetzt sollen wir einfach reden. #00:00:49-0#
P1: Digitale Arbeit, Soziale Arbeit. #00:01:34-8#
P2: Im Bereich Kunst und Soziale Arbeit. Über welches Thema wird häufig gesprochen? Aber ihr findet es uninteressant. #00:01:41-8#
P1: Ich bin jetzt gar nicht so extrem in dieser Schnittmenge beider Themen drin, dass ich sagen könnte, das ist so ein Thema, wo alle, die genau in diesem Bereich sind, reden immer nur da drüber. #00:01:41-7# Das könnt ich jetzt gar nicht sagen. #00:01:52-2#
P2: Könnte ich tatsächlich auch nicht so sagen, deshalb wollte ich dich zuerst reden lassen. #00:01:55-3#
P1: Deshalb eine ganz andere Frage. #00:01:58-2#
P2: Bringt uns mal ne neue Frage. #00:02:00-7#
P1: Und zwar, was mich ja viel mehr interessiert… #00:02:02-8#
P2: Ja, tatsächlich könnte ich das jetzt gar nicht so eins zu eins sagen, was da so klassische Diskurse sind, die da besprochen werden. #00:02:12-0# Ich hatte das vorab auch schon gesagt. #00:02:15-3# Ich arbeite zwar als pädagogische Fachkraft, gerade in einem Wohnheim. #00:02:19-9#
P1: Hast du irgendwas damit zu tun? #00:02:23-3#
P2: Also wenn ich es genau aus dem Bereich Soziale Arbeit und jetzt auch nicht aus dem klassischen Kunstbereich. #00:02:28-6# Vielleicht kannst du ja auch mal sagen (…) #00:02:30-7#
P1: Oder machst du irgendwas mit Medien? #00:02:32-1# Dass du deshalb dieses Digitale und das Soziale in deren Augen zumindest verbindest? #00:02:38-9#
P2: Na ja, in dem Vorgespräch hätte ich auf jeden Fall gesagt, dass ich nicht die klassische Kandidatin für so was bin. #00:02:44-9# Aber, im Prinzip. Also ich habe Kulturästhetik, Medien studiert und hatte mich in meiner Masterarbeit mit “Umherschweifen”…also quasi so eine Stadt-Raum-Analyse, wenn man sich zufällig in den Raum begibt und das kann man natürlich auch gut mit Medien kombinieren. #00:03:03-4# Also ich mache das primär analog, dass ich Leute quasi auf eine Tour schicke. #00:03:08-2# Aber jetzt, deshalb habe ich jetzt auch nicht so die ultimativen Schnittmengen zu Digitalität und…. #00:03:17-2# Na ja, Digitalität war jetzt gar nicht die Frage. Soziale Arbeit und Kunst. #00:03:21-4#
P1: Soziale Arbeit und Kunst. #00:03:22-2#
P2: Genau. Ja. Was machst du…? #00:03:23-2#
P1: Ja, aber dann lässt sich diese Frage wirklich auf jedenanwenden, der jetzt irgendwas mit sozialer Arbeit macht, weil jeder denkt, er müsste jetzt nämlich das Digitale und dieses Medienzeug irgendwie mit reinbringen. #00:03:34-2# Und das ist, finde ich, nervig. Dass dann die Leute immer wollen, das ja, wir müssen dann doch irgendwas mit Handys machen, irgendwas mit die Kids wollen auch alle irgendwas mit Handys machen und mit irgendwelchen Sachen. #00:03:44-9#
P2: Ja, und ich glaube, dass das Thema häufig dann gar nicht so… genau. #00:03:50-3# Irgendwie ist der Modus, dass auf Digitalität umgeschaltet werden muss, aber es ist trotzdem irgendwie altbacken, die Form, wie da drüber geredet wird oder die Konzepte sind nicht sonderlich innovativ. #00:04:00-7#
P1: Ja, es müsste halt erst eine Idee stehen und dann müsste man sagen können: okay, hier ist eine Idee und die setzen wir am besten beim Handy um. #00:04:06-3# Und nicht so; Ja, wir benutzen am besten Handy, aber was können wir mit dem Handy überhaupt machen? #00:04:10-8# Das ist halt immer langweilig. #00:04:11-6#
Computerstimme: Es gibt für alles eine App. #00:04:14:6#
P2: Es gibt für alles eine App. #00:04:17-7#
P1: Ja, ich habe halt keinen Bock auf mehr Handybenutzung. #00:04:24-7# Und das tut denen dann weh, die sich denken, wir wollen unbedingt was mehr mit Handys machen. #00:04:31-1# Das ist leider… keine Lust noch mehr am Handy zu sein, eigentlich. #00:04:36-2#
P2: Das stimmt natürlich. Aber es könnte auch irgendwie noch mal mehr so interaktive Apps geben, die genau diese, diese soziale Welt, also die reale Welt und die Social Media oder wie auch immer, den digitalen Raum verbinden würden. #00:04:54-5# Und ich finde, da gibt es einfach…wüsste ich nicht? #00:04:58-8#
P1: Ja, ich glaube es kommt jetzt bald, weil diese neuen Generation von diesen VR Brillen, da ist es ja schon so, die haben jetzt schon so Kameras drin, dass die Außenwelt mit ins Bild gebracht wird, dass quasi das Du die Außenwelt durch die Kameras in deiner Virtual Reality Brille sehen kannst. #00:05:14-7# Und das ist aber jetzt gerade noch so schwarz weiß und nur die ersten High End Modelle haben sogar Farbe. #00:05:20-7# Aber jetzt die nächste Generation, die kommt von diesen Brillen, die haben so gute Kameras drin, dass du quasi durch diese VR Brille, die Umwelt siehst und da können dann 3D Sachen drin passieren und so interaktives Zeug und so was. #00:05:32-6# Und da wird es dann wieder interessant, glaube ich. #00:05:34-7# Da passiert dann viel mehr als mit dem Handy, mit deinem blöden kleinen Display und so was. #00:05:38-0#
P2: Ja, ich bin bei so ein Projekt dabei, dem Mosaik Festival in Leipzig und da werden so Stationen kreiert zu verschiedenen Kulturstätten, so Rätsel quasi. #00:05:51-9# Und da gibt es auch eine die macht so KI Pflanzen wo du dann quasi dein Handy nutzt, das geht über einen QR Code, und dann findest du quasi im Raum diese digitalen Pflanzen. #00:06:02-2# Aber halt auch durchs Handy. #00:06:03-9# Aber das verbindet glaube ich auch ein bisschen. #00:06:07-9# Ich meine im Endeffekt gibt es ja auch dieses Pokemon Spiel, Pokemon Go. Ist ja im Endeffekt auch ein bisschen so in die Richtung #00:06:16-7#
P1: Das war super. #00:06:17-7#
P2: Habe ich nicht gespielt. #00:06:18-3#
P1: Nee, also es war ja so ein Sommer, wo halt alle auf der Straße rum gerannt sind, zu irgendwelchen Stellen gerannt sind. #00:06:24-7#
P1: Aber ich glaub, die ganzen Sozialarbeiter oder die Leute, die so Projekte akquirieren, die müssen einfach noch fünf Jahre oder sechs Jahre warten, bis sie wirklich endlich ihre Medien so richtig einbinden können. #00:06:34-5# Dass das auch wieder mehr Spaß macht für alle und wieder so ein Wow-Effekt ist: Wir haben so eine neue Technik, die irgendwie geil ist und so. #00:06:39-8# Ich glaube das Smartphone gibt es schon zu lange, als dass das jetzt einen noch flasht. #00:06:45-8#
P2: Aber interessanterweise wird es ja primär wirklich nur so für den Privatkonsum benutzt. #00:06:50-3# Das Handy. Und dafür ist es total notwendig und wichtig. #00:06:55-7# Also keine Ahnung, dass so fünf Stunden Handyzeit am Tag so der Durchschnitt, glaube ich, ist? #00:07:00-2# Also nein, ich will jetzt keine falschen Daten hier nennen. #00:07:04-4# Gleich kommt so ein Wikipedia-Artikel: FALSCH. #00:07:08-5#
P1: Die schreiben alles hin was wir sagen. #00:07:07-8#
P2: Nein, aber im Prinzip nutzt man das ja tatsächlich dann so für Instagram oder wie auch immer. #00:07:13-8# Also einfach so private Interessen. #00:07:16-6# Und eigentlich ist es schon interessant, dass das in einem professionellen Rahmen gar nicht in der Form genutzt wird. #00:07:21-3# Also ich meine jetzt durch Corona wurden so Videocalls und interaktives Arbeiten schon noch mal gefördert. #00:07:29-9# Aber ich finde so tatsächlich, das Smartphone ist für mich eher so ein privates Feld häufig. #00:07:37-1#
P1: Ja. Absolut. Doch, würde ich auch sagen. #00:07:42-3#
P2: Was bedeuten denn diese Bilder? #00:07:43-8# Wir haben hier wahrscheinlich…#00:07:44-9#
P1: Wenn wir zum Beispiel sagen “Baum”. #00:07:47-0# Dann wird da glaube ich gleich ein Baum hingemalt. #00:07:51-7#
P2: Ah,da kommt ein Baum. #00:07:54-1# Toll. Und was hat der Baum damit zu tun? #00:07:58-5#
P1: Ach so, aber er ist schon wieder weg jetzt. #00:07:59-8#
Computerstimme: Spazierengehen ist, wie ihr sagt, auch gut im Internet möglich. Sind digitale Räume nicht, die unkomplizierteren? #00:08:07-7#
P2: Digitale Räume sind…die unkomplizierten Räume, dass es wohl war. #00:08:17-4# Was war gerade noch mal die Aussage? #00:08:20-6#
P1: Spazierengehen ist auch im Internet möglich, vielleicht? #00:08:25-5#
P2: Genau, ist es auch im Internet möglich. #00:08:26-9# Ja, das ist wohl richtig. #00:08:28-6# Und es macht ja auch manchmal Spaß, im Internet tatsächlich sich gehen zu lassen, von Hölzchen auf Stöckchen zu kommen und irgendwie einfach immer weiter, tiefer, irgendwo abzuschweifen. #00:08:41-2# Aber, irgendwie ist natürlich auch dieser reale Spaziergang spannender. #00:08:50-#9
P1: Man muss sich halt nicht zeigen, in dem Internet #00:08:53-3#
P2: Im Internet muss man… #00:08:54-8#
P1: Es ist unverbindlicher, muss sich nicht selber da zeigen. #00:08:57-1#
P2: Und man ist natürlich irgendwie auch in so einer passiven Rolle. #00:09:00-5# Man konsumiert eben im Internet und saugt Informationen auf. #00:09:04-0# Und bei einem klassischen Spaziergang kann man tatsächlich auch sehr passiv unterwegs sein. #00:09:11-0# Man kann ja irgendwie auch nur vorsichtig beobachten oder genießen oder auch eine Schildkröte spazierenführen. #00:09:16-7# Damit würde man dann aber auch schon wieder auffallen. #00:09:19-6# Dann würde man nämlich aus dieser passiven Rolle heraustreten und würde eben irgendwie auch Aufmerksamkeit erzeugen, was durchaus auch das Spannende sein kann. #00:09:31-9# Nämlich eigentlich so diese Konversation zu triggern. #00:09:35-0# Das finde ich auch ein bisschen das Spannende daran, so die Grenzen unseres Sozialraums auszutesten. #00:09:43-9# Dass s zum Beispiel auch wenn man sich einfach nur auf den Boden setzt, irgendwie schon auffällt oder eben eine Schildkröte spazieren führt. #00:09:53-4#
P1: Das waren so Ideen, auch Teil von deiner Arbeit zu dem Umherschweifen? #00:09:57-4# Wie man sich verhält? #00:09:58-2#
P2: Genau. Und dann wird es auch immer so ein bisschen zielgruppenmäßig angepasst. #00:10:02-0# Einmal hatte ich für den Kulturraum hier in Ehrenfeld so ein bisschen was konzipiert. #00:10:07-2# Und da war es so, dass man das schon ein bisschen crazyer gestalten kann und auch so ein bisschen die Leute dazu triggern kann, irgendwie auch… #00:10:16-3# Kann ich jetzt gar nicht mehr ganz genau sagen, was da die Themen waren. #00:10:18-9# Aber zum Beispiel hat man Buchstaben im Raum finden müssen und hat darauf basierend dann einen Song geschrieben. #00:10:25-1# Und den hat man dann auch noch mal an einem Platz performt, quasi. #00:10:28-0# Und das ist ja schon sehr extrovertiert. #00:10:29-7# Also da tritt man ja schon sehr nach außen und zieht auch Blicke auf sich #00:10:32-4#
P1: Wie eine Schnitzeljagd. #00:10:33-1#
P2: Ja genau, es ist quasi wie so eine Schnitzeljagd. #00:10:35-5# Und dann hatte ich mir aber irgendwann mal was für ältere Menschen ausgedacht und dachte so, ich glaube, die sind ganz froh, so ein bisschen in der Beobachterposition zu bleiben. #00:10:46-7# Die haben dann zum Beispiel einfach nur einen Brief geschrieben, also ein Gedicht geschrieben und haben das in den Briefkasten geworfen. #00:10:53-9#
P1: Ah…Je älter, desto passiver wird man oder? #00:10:55-9#
P2: Weiß ich nicht. #00:10:56-2# IhHabe ich es mir dann irgendwie so…Ich habe es einfach so angepasst. #00:10:59-1# Ich weiß nicht, ob das sein muss, aber einfach. Ja. #00:11:03-5#
P1: Aber beim Umherschweifen geht es auch um das Passive, dass man sich treiben lässt?#00:11:08-0# Oder was ist das? #00:11:09-0#
P2: Man lässt sich treiben und dieses ziellos sein und das Bewegen im Raum. #00:11:14-5# Weil meistens, wenn man rausgeht, hat man ja irgendwie…eigentlich hat man ja immer eine Strecke von A nach B zurückzulegen. #00:11:19-8# Znd einfach, dass man quasi kein Ziel verfolgt und sich einfach nur den Räumlichkeiten und den Bedingungen hingibt. #00:11:26-0#
P1: Ziellos ist das, was im Digitalen dann der Algorithmus ist bei YouTube, der einem was vorschlägt oder was? #00:11:31-3#
P2: Theoretisch. Achtung! #00:11:33-6# Was da aber auch wieder interessant ist, weil der Algorithmus uns ja total beeinflusst, auch. #00:11:40-0#
P1: Also ich habe jetzt die Tage bei YouTube das erste Mal Sachen abonniert von den Channels, wo ich immer denke, da will ich wissen, ob es da noch ein neues Video gibt. #00:11:47-1#
P2: Und was hast du abonniert? #00:11:48-0#
P1: Ach so, ganz viel so Unterhaltungs Trash, den ich…so Computerkram und irgendwelche Minecraft Sachen und was weiß ich. #00:11:48-0# Weil ich dann immer mit dem Baby da liege und so mich kurz eine halbe Stunde unterhalten lassen will. #00:12:00-9#
P2: Und funktionierts? der Algorithmus? #00:12:04-0#
P1: Ja, aber das ist so ein bisschen gruselig auch. #00:12:05-7# Da habe ich mich nämlich dann gezeigt, eigentlich das erste Mal gegenüber dem Algorithmus, dass ich sage, ich will jetzt was wissen, was Konkretes. #00:12:12-3# Was steht da? #00:12:15-8#
P2: Unterscheidet sich, dass sich zeigen im Digitalen und auf der Straße? #00:12:22-6# Da gibt es definitiv Unterschiede, würde ich sagen. #00:12:26-6# Willst du zuerst, oder? #00:12:40-0#
P1: Nein. Du sagst das so als hättest du schon eine Idee? #00:12:43-1# Oder sagst du, weil ich lieber. #00:12:44-7#
P2: Na ja. Was mir direkt dazu einfällt, ist quasi, dass der Ton in den sozialen Medien ja meistens relativ direkt und rougher ist. #00:12:54-4# Also gerade auch auf populistischen Seiten oder wie auch immer. #00:13:03-6# Und auch in so Kommentarleisten ist es ja dann doch immer sehr direkt, teilweise beleidigend, teilweise supportend. #00:13:11-4# Und das hast du ja eigentlich im normalen Raum nicht, eigentlich eher so bedeckter. #00:13:22-7# Man ist ja sehr freundlich gegenüber. #00:13:24-4#
P1: Ja, man zeigt ja auch nur einen ganz kleinen Teil von sich. #00:13:26-1# Man blendet auch ganz viel aus und dann hat man so einen Teil, den man zeigt und man hat halt auch nur einen Sinn, quasi um den anderen wahrzunehmen. #00:13:35-5# In dem Beispiel lesen oder, wenn man sich in so einem Videoting zeigt, dann kann man auch was sehen von dem anderen, aber aber ganz vieles eben nicht. #00:13:42-3#
P2: Ja, ja, man hat halt so eine Anonymität auch irgendwie. #00:13:47-5# Also ich meine, man gibt schon sein Bild preis, also meistens ist ja irgendwie ein Profilbild oder so, je nachdem wo man sich bewegt. #00:13:55-5# Ich meine Telegram Gruppen oder ich denke jetzt an Facebook irgendwie auch viel. #00:13:55-5# Aber ich würde sagen, dass schon ein ganz klarer Unterschied, oder? #00:14:07-2#
P1: Ja, klar. Ich nehme so diese sozialen Medien wie Facebook und Instagram gar nicht mehr wahr als wirklich was, wo ich mich so persönlich zeige. #00:14:19-8# Das ist immer mehr nur so ein: Ach ja, ich hab jetzt wieder eine neue Radiosendung oder irgendwie dies und das, neue oder neue Musik, dann poste ich das da jetzt mal hin und das ist ja so ein professioneller Rahmen fast. #00:14:27-8# Weil es sich immer mehr zeigt, wie sehr das dann mit Werbung durchsetzt ist und man ist so müde, dass das so ein, weil das ja auch immer Thema war, dass das ein großer Konzern ist, der da eigentlich nur Daten sammeln will und dann fand ich das auch immer uninteressanter, das als einen persönlichen Raum zu verstehen. #00:14:44-7#
P2: Ja. #00:14:45-0#
P1: Und deshalb kontrolliert man mehr, was man von sich zeigt. #00:14:48-5#
P2: Ja, das stimmt. #00:14:48-5# Und ich bin so ganz privat bin ich eher Social Media nicht wirklich so super affin. #00:14:57-9# Das kam überhaupt erst jetzt langsam. #00:14:59-5# Ich habe auch erst seit 2018 oder 19 ein Smartphone. #00:15:02-5# Da ist es so lustig, dass ich mich zu Digitalität äußere. #00:15:07-3# Nee, aber ich glaube doch zum Beispiel finde es bei Facebook mal auffällig, dass immer mehr alte Leute das nutzen. #00:15:14-8# Oder ältere Menschen. #00:15:16-1#
P1: Ja, weil wir auch älter geworden sind. #00:15:18-0#
P2: Wir sind älter geworden, aber ich glaube, genau die Generation Z oder wie sie heißen, da ist irgendwie Facebook wesentlich uninteressanter als vor zehn Jahren, eventuell für uns. #00:15:29-9# Und dann hat es aber auch irgendwie den Eindruck… #00:15:31-3#
Computerstimme: Ohne soziale Medien gibt es keine nennenswerte gesellschaftliche Entwicklung? #00:15:36-1#
P2: In den sozialen Medien gibt es…? #00:15:39-5#
P1: Nein, ohne sozialen Medien. #00:15:40-5#
P2: Also ohne soziale Medien? Sag noch mal ohne oder mit. #00:15:49-5#
Computerstimme: Ohne. #00:15:48-5#
P1: Ja, das ist natürlich Quatsch. Was? Was ist das denn für ein Quatsch? #00:15:57-1#
P2: Ohne soziale Medien gibt es keine nennenswerte gesellschaftliche Entwicklung. #00:16:02-7#
P1: Ja, ich glaube, wenn man die jetzt plötzlich abschalten würde, dann wären die Leute erst mal aufgeschmissen. #00:16:06-8# Und dann wird es halt wieder so eine, so eine ältere Form wieder herausschälen, wie früher alle sozialen Entwicklungen betrieben haben. #00:16:13-8# Also das ist ja völlig austauschbar, oder? #00:16:16-2# Also, alle werden erst mal verwirrt und dann wird es weitergehen irgendwie, oder? #00:16:20-2#
P2: Ja, aber ich glaube auch schon, dass durch die sozialen Medien lassen sich Informationen und Meinungen natürlich viel schneller veröffentlichen, vervielfältigen, als wenn wir jetzt sagen würden, wir schalten das alles komplett ab. #00:16:38-5# Dann ist ja eine Vernetzung irgendwie auch viel schwieriger. #00:16:40-8#
P1: Aber wären nicht alle, zum Beispiel Nachrichtenseiten, oder alle anderen Quellen von Informationen, die wären ja keine sozialen Medien, die würden ja bleiben und jeder könnte ja für sich eingeben: “soundso soundso“ und würde dann da Informationen kriegen? #00:16:53-6#
P2: Ja, schon, aber ich glaub so zum Beispiel Formierung von Kollektiven, von Demonstrationen, also in jeglicher Form, passiert einfach schon super viel über Soziale Medien. #00:17:04-4#
P1: Und die E-Mail Gruppe, die dann wieder da wäre. Wäre das dann wieder soziales Medium? #00:17:07-9#
P2: Das wäre eventuell soziales Medium. #00:17:09-4# Aber selbst da, so kenne ich aus dem Privaten, dass das dann eine ganz andere Form von Kommunikation ist, als wenn man irgendwie… #00:17:17-8# Naja, okay, das ist dann natürlich dann hat man manchmal so eine kleine Untergruppe und da organisiert man sich. #00:17:23-0#
P1: Das hat ja früher so funktioniert. #00:17:21-9#
P2: Genau, das hat funktioniert. #00:17:23-8# Aber das Interessante ist ja, da passiert es ja dann eher auch nur mit Menschen, die man schon kennt. #00:17:28-5# Oder, mit denen man sich interessensbasiert connected. #00:17:34-2# Das geht ja aber primär tatsächlich dann auch wieder über Social Media, oder? #00:17:38-6# Also es sind viel engerer Kreis, wenn man das nicht hätte mit dem man sich austauscht #00:17:44-9#
P1: Tja, aber da hat man doch früher auch Wege gefunden. #00:17:47-4# Das ging dann über Hörensagen und über da stand auf der Internetseite: “Tragt euch in unseren E Mail Verteiler ein.” #00:17:53-4#
P2: Hm, aber ich glaube, das ist halt auch ein bisschen diese Entwicklung, die so gefährlich ist. #00:17:57-7# Weil man ja teilweise überhaupt nicht mehr unterscheiden kann…also, dass man irgendwie Informationen verifiziert und weiß, es ist jetzt richtig oder nicht was da überhaupt gepostet wird. #00:18:10-1# Und das dann irgendwie Medien, wie sagt man denn? dann halt einfach ganz klassisch der Presse, Lügenpresse usw., dass das eben denen nachgesagt wird, dass das nicht stimmen würde. #00:18:24-7# Und es wird einfach auch nicht überprüft und dadurch vervielfältigen sich halt irgendwie falsche Informationen, woraufhin da eine komplette Querdenker/inne Bewegung irgendwie sich drauf beruft. #00:18:38-3# Und das wäre ja nicht in dieser Form so extrem möglich, wenn man jetzt irgendwie komplett Social Media wegnehmen würde und alle wieder nur für sich ihre Informationen recherchieren. #00:18:47-7# Dann wären die durchaus auch auf diesen Seiten unterwegs. #00:18:50-8# Aber man würde sich eben auch nicht so pushen. #00:18:54-0#
P1: Ich finde es manchmal ganz spannend in die USA zu schauen, weil ich immer da das Gefühl habe, dass alles so ein bisschen extremer und ein bisschen fortgeschrittener ist und wie das da mit Fox News passiert. #00:19:03-4# Fox News, die so extrem diese Spaltung nochmal vorantreiben zwischen diesen beiden Parteien und zwischen den Sichtweisen. #00:19:09-3#
P2: Aber die sind doch eher Trump gesteuert, oder? #00:19:13-6#
P1: Ja, die unterstützen eigentlich jedes Narrativ, was irgendwie gegen die Demokraten geht und gegen irgendwas Sozialstaatliches und gegen so Prinzipien. #00:19:23-4# Und da habe ich eher den Eindruck, dass die sozialen Medien da so ein bisschen entgegenwirken, weil sie dann häufiger Sachen aufdecken davon oder versuchen, alle so ein bisschen an Bord zu holen. #00:19:34-0# Und da habe ich eher das Gefühl, da reicht das noch so ein bisschen so überall rein. #00:19:39-3#
P2: Ja. #00:19:39-8#
P1: Wo es sonst nicht hinkäme. #00:19:41-6#
P2: Aber glaube ich schon auch, weil es hat jetzt eben eher diese negative Seite, also wenn man das irgendwie in dieser populistischen Ecke sieht. #00:19:50-1# Aber natürlich kann man das ja auch in einer positiven Form sehen. #00:19:52-9#
P1: Ja, theoretisch. #00:19:54-9# Aber andererseits ist es so ein Überfluss von Informationen die ganze Zeit, dass ich eigentlich nur noch genervt bin von diesen sozialen Medien. #00:19:59-4# Also ich habe eigentlich überhaupt keinen Bock mehr da drauf. #00:20:00-9# und ich liebe zwar Sprachnachrichten, einzelnen Leuten zu schicken, ja, aber ansonsten ist das ja… #00:20:04-8#
P2: Ja, aber sonst mache ich gar nichts mehr. #00:20:06-4#
Computerstimme: Jedes Kind sollte ein Smartphone besitzen. #00:20:11-6#
P1: Absolut! Klar. #00:20:14-6#
P2: Ja, du bist Vater, du kannst da was zu sagen. #00:20:18-1#
P1: Immer wenn Ada das Smartphone greifen will, sag ich nicht erst mit 18. #00:20:21-0# Das wird natürlich nicht möglich sein. #00:20:25-0# Nee, das wäre auch Quatsch. #00:20:26-6#
P2: Da wäre man dann tatsächlich wieder irgendwie bei diesem Thema Soziale Arbeit und Digitalität. #00:20:33-8# Ich finde, irgendwie ist es wichtig, dass Kinder…also ich finde das durchaus zeitgemäß, dass jedes Kind ein Smartphone hat oder was da nach dem Smartphone kommt. #00:20:44-2#
P1: So eine Brille. #00:20:46-9#
P2: aber auf jeden Fall auch, dass die eben diesen Umgang damit lernen. #00:20:57-6# und vielleicht auch lernen noch mal nachzuhaken woher kommt es jetzt eigentlich. #00:21:04-1# Ich glaube, es war auch so voll der Eklat, dass in den fünften Klassen schon so Hitlervideos usw. geteilt wurden. #00:21:11-2# Dass da so eine Aufklärung eben auch stattfindet und dass man… genau, und da bräuchte es tatsächlich irgendwas, was, ja, irgendeine Instanz. #00:21:21-9# Ja, genau, vielleicht, so wir uns jetzt gerade bewegen…es wäre auf jeden Fall wichtig, dass wir da irgendwas, dass sich da irgendetwas entwickelt, was ansprechend für Jugendliche und junge Menschen ist und die aber trotzdem guten Umgang damit irgendwie lernen. #00:21:39-5#
P1: Ja, ich glaube, das, was man ja immer nur verhindern will oder wo man Angst vor ist, dass die dann nur dranhängen und oder nichts anderes machen. #00:21:44-9# Dass sie das nicht sinnvoll nutzen, sondern nur nur sich ablenken lassen dadurch. #00:21:50-2# Und ich glaube, da kann man so viel Meinung dazu haben wie man will, am Ende ist dann immer dieser Gruppenzwang. #00:21:55-2# Sowohl bei den Kindern, der sich dann überträgt auf die Eltern. #00:21:58-7# Dass die in der fünften Klasse sagen, “aber alle haben ein Smartphone außer ich”, und dann muss man als Vater/Mutter dann sagen, “nein, du kriegst aber keines” und dann ist man konsequent, aber das Kind ist ausgeschlossen in seinen Gruppen oder was weiß ich. #00:22:08-5# Jetzt kann man das für die die Zukunft ja eh nicht sagen, aber wahrscheinlich, wenn man jetzt ein Kind was in der siebten Klasse ist, dann kann man sich nicht mehr dagegen wehren. #00:22:23-2#
P2: Ich glaube, man kann sich nicht davon trennen. #00:22:24-4#
P1: Aber jetzt gerade werden diese Uhren gut, diese Smartwatches. #00:22:27-6#
P2: Die womit man auch telefonieren kann? #00:22:29-5#
P1: Ja, genau. #00:22:30-0# Die sind jetzt gerade relativ günstig geworden. #00:22:30-0# Die können nicht so viel, dass man damit irgendein Blödsinn machen kann, man kann, nicht damit spielen und so, man kann aber telefonieren und Messenger und Google Maps und so was machen. #00:22:40-8#
P2: Okay. #00:22:41-2#
P1: Und das ist jetzt glaube ich gerade so in diesen Jahren jetzt gerade so das gute Ding. #00:22:45-4# Man will dem Kind diese Kommunikationsmöglichkeiten geben, aber nicht so sehr die Möglichkeit zum Rumdaddeln. #00:22:52-2#
P2: Also würdest du sagen, nicht jedes Kind braucht ein Smartphone! #00:22:55-4#
P1: Smartphone auf keinen Fall. Smartphone, dass ist von früher. Das ist alt. Das braucht keiner mehr. #00:23:01-5#
P2: Und dann aber auch gleichzeitig dieses…Vorhin war ja die Aussage es gibt für alles eine eine App. #00:23:19-1# Dass man da aber auch wiederum dann sagen kann dann hängen eben alle an ihrem Handy und hängen halt nur in dieser digitalen Welt irgendwie ab. #00:23:33-9# Und dass es eben auch interessant wäre, wenn man dieses verbindende Element hätte. #00:23:38-3# Also dass man sich da etwas anschaut und dass es sich dann auch tatsächlich wieder auf die Umgebung oder irgendwas im realen Kontext bezieht. #00:23:49-8#
P1: Du meinst, durch das Objekt selber. #00:23:52-1#
P2: Durch das Smartphone, dass man quasi angeregt wird, was…. #00:23:54-9#
P1: Aber dann hängt man ja noch mehr in dieser Welt drin. #00:23:57-9#
P2: Eventuell, aber es wäre vielleicht auch einfach nur eine weitere Form. #00:24:02-0# Vielleicht gibt es…wir hatten ja auch schon, dass es das auch in einer gewissen Form schon gibt. #00:24:05-8# Aber ja, wäre bestimmt auch nochmal interessant. #00:24:11-1#
P1: Hier ist gerade eine Kamera ausgegangen. #00:24:13-7# Klang jedenfalls so, ich glaube eine hat sich abgeschaltet. #00:24:14-9#
P2: Es wurde ein Foto gemacht. #00:24:16-2#
P1: Aber die, die man immer so klack klack, wenn sie, wenn ein Akku leer ist oder Karte voll oder so was. #00:24:21-5# Na ja, aber das soll mich heute nicht interessieren. #00:24:25-2#
P2: Und machst du aber normalerweise auch was mit Medien und Kamera?. #00:24:32-5#
P1: Ähm. Ja. #00:24:33-8#
P2: Also wenn du sagst, die Kamera schaltet sich ab. Heute nicht relevant. #00:24:37-5#
P1: Ach, Kameras. Also mein Hauptding ist schon immer Ton und und Sound und Musik und so was alles. #00:24:42-4# So mit Tonstudio und so. #00:24:43-1# Aber ich habe auch immer, Kameras gehabt in verschiedenen Projekten. #00:24:48-9# Also so Animationsfilme, wo ich viel gemacht habe oder wo ich jetzt auch noch was mache. #00:24:53-6# Oder so autobiografische Filmworkshops mit Jugendlichen. #00:24:59-1# Wo die dann kurz was über sich erzählen, so einen kleinen kleinen Text sagen über einen Moment, der ihnen sehr viel bedeutet hat im Leben und dann dazu Bilder finden. #00:25:08-9# Sei es so ein Fotomäßigen Film oder kurz was filmen von sich. #00:25:12-6# Oder dann mache ich so einen kleinen…wie nennt sich das?…so nen Podcast auf YouTube. #00:25:19-1#
P2: Wie heißt das?. #00:25:19-8#
P1: So News Ding so eine so eine kleine Minishow quasi wo ich immer so was rede, so ein bisschen dadaistisch. #00:25:25-3# Da ist natürlich dann auch eine Kamera mit drin. #00:25:27-3#
P2: Ja. #00:25:27-6#
P1: Also Kameras sind schon irgendwie auch auch immer dabei. #00:25:31-3#
P2: Dann bist du aber auch schon in dem Bereich tätig. #00:25:33-0#
P1: Ja, ich bin schon so ein Technikmensch auch einfach. #00:25:35-2# Zwar immer von der Kunstseite gedacht. #00:25:38-5# Aber Technik interessiert mich auch einfach sehr. #00:25:41-1# Und ich bin immer sehr so um Recherchieren dann drin und so sehr computeraffin. #00:25:46-4#
P2: Aber gleichzeitig komponierst du dann auch so diese Lebensrealität von Jugendlichen mit Vide-Kunst. #00:25:56-5#
P1: Ja, am Ende ist es dann ja schon irgendwie angewandt und dann hat hat eine soziale Komponente. #00:26:01-5# Häufig werde ich dann eben auch herangeholt wenn es um was technisches geht. #00:26:04-9# Wo ich dann denke: “man ich will aber auch mal die künstlerischen Sachen wieder mehr machen oder irgendwo was mitgestalten eher.” #00:26:11-5# Aber die Leute wissen dann aber, der kann eben auch diese technischen Sachen und dann steht man da und nimmt den Ton sehr gut auf oder oder oder macht irgendwas Technisches. #00:26:20-7# Da bin ich eben so zwischen den Stühlen: Techniker und Künstler. #00:26:26-0#
P2: Aber cool. #00:26:27-6#
P1: Sehr cool. #00:26:29-1# Und? was ist das, was Marcus macht? #00:26:35-0#
P1: Ja. Man kommt von A nach B, nach C. Und das ist immer eine Welle. #00:26:40-2#
P2: Und so geht es immer weiter. #00:26:41-9# . Ja okay, dann geht es ja vielleicht doch wirklich so ein bisschen um dieses Partizipative. #00:26:50-2# Und Jugendliche werden dabei auch empowert, sich mit Video und Schnitt zu beschäftigen. #00:26:50-2# Machen die die selbst oder filmst du das dann ab, wenn die diese kleinen Beiträge machen? #00:27:01-9#
P1: Nee, das ging schon immer darum, dass die selber alles machen. #00:26:50-2# Und dann helfe ich auch, weil wir da immer auch überlegt haben, wie kann man das möglichst so machen, dass jeder da arbeiten kann und nicht jeder irgendeine Technik in die Hand kriegt, die er nicht kennt. #00:27:12-2# Mit dem Handy halt. #00:27:13-5# Kann ja jeder filmen und Fotos machen und die überträgt man dann auf die Laptops, die wir da hatten. #00:27:18-5# Also das war so ein Projekt, das ging über sechs Jahre, das ist jetzt vorbei. #00:27:22-2#
Computerstimme: Digitale Tools lösen Personalprobleme in der Sozialen Arbeit. #00:27:26-6#
P1: Ich habe den Anfang nicht verstanden. #00:27:28-7#
P2: Digitale Tools lösen Personalprobleme in der Sozialen Arbeit. Okay. #00:27:41-8#
P1: Was für Probleme nochmal? Digitale Tools? #00:27:44-2#
P2: Digitale Tools lösen Personalprobleme in der Sozialen Arbeit. #00:27:48-8#
P1: Personalprobleme? #00:27:49-8#
P2: Ähm, was würde das bedeuten? #00:27:54-3#
P1: Ist ja schön, dass der die Meinung hat… #00:27:55-7#
Computerstimme: Menschliche Arbeitskraft ist viel zu teuer. #00:28:00-0#
P2: Menschliche Arbeitskraft ist viel zu teuer. #00:28:03-8# Aber vielleicht auch irgendwie schade, wenn man genau bei der sozialen Arbeit die einsparen würde, oder? #00:28:10-6# Wenn man sagen würde, wir nutzen die Digitalität dafür, Personal einzusparen. #00:28:15-7#
P1: Ja, nee, das ist… #00:28:17-6#
P2: Ist Quatsch. #00:28:19-5#
P1: Das ist natürlich Quatsch. #00:28:20-4# Also teuer ist es ja auch nur, weil das Geld zu billig ist oder zu teuer ist oder irgendwie so was vielleicht. Keine Ahnung. #00:28:27-1#
P2: Was? Da bringst du mich auf einen Gedanken. #00:28:31-2#
P1: Stimmt. Das ist ja ein interessanter Gedanke. #00:28:33-2#
P2: Ich finde, man kann Digitalität schon für einiges nutzen, aber ich finde, das sollte nicht im Fokus, gerade im Bereich des sozialen Arbeiten nicht dafür genutzt werden, um Personal einzusparen. #00:28:50-7#
P1: Ich finde, das ist ja genau das gleiche Problem, dass man immer sagt, man will jetzt irgendwas mit Medien, irgendwas digitales machen. #00:28:57-3# Was könnte man denn machen? #00:28:58-5# Man brauche ja erst eine Idee, was man mit den Leuten machen will und dann hilft vielleicht das Digitale. #00:29:03-6#
P2: Also wenn man sich so vorstellt, dass dann eben diese Arbeit… #00:29:11-5# Ich weiß gar nicht, wie das aussehen würde. #00:29:15-4# aber das wäre halt irgendwie auch so eine totale Entfremdung. #00:29:18-7# Wenn man dann auch noch…naja, ist ja dann die Frage, was man machen würde. #00:29:24-2# Aber wenn Jugendliche dann irgendwie auch digital angeleitet werden, irgendwas kreatives zu machen oder so, ist irgendwie schade. Aber auch eine Möglichkeit vielleicht. #00:29:34-2#
P1: Wie meinst du das “angeleitet werden”? Also digital angeleitet werden? #00:29:37-7#
P2: Wenn man Personal einspart in der sozialen Arbeit… #00:29:41-0#
P1: Ja, du kennst den Begriff Sozial oder Sozialarbeit bestimmt besser als ich. #00:29:45-0# Ich denke mir dann, bestimmt beinhaltet dieser Begriff, die Definition schon, dass es ein Mensch sein muss, der das macht, oder?. #00:29:50-3#
P2: Behaupte ich gerade, aber ich kann es gar nicht sagen. #00:29:53-5#
P1: Von der Definition kann es vielleicht gar nicht so sein, dass eine Maschine soziale Arbeit macht, oder? #00:29:56-6# Oder bedeutet Sozialarbeit die Arbeit am Menschen? Oder durch nen Menschen? #00:30:01-4#
P2: Ja, interessant, gerade auch darüber nachgedacht, wie sieht es dann aus, wenn soziale Arbeit digital gelöst wird? #00:30:08-7#
P1: Der Uli, der Professor für Soziale Arbeit, der sitzt da drüben und denkt sich: Soziale Arbeit, das habe ich dir doch schon zehn mal gesagt. #00:30:15-2#
P2: Die können uns hier auch gerne mal ne Definition an die Leinwand hauen. Er würde sich schon melden. #00:30:22-4#
P1: Ich müsste das bestimmt wissen, so viel wie ich davon schon gehört habe. #00:30:26-2# Aber so soziale Arbeit? Nee, ich glaube, es muss schon durch den Menschen passieren, damit es eine gute Soziale Arbeit ist. #00:30:31-9# Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Maschine das gut macht oder dass das erfüllend ist für einen Menschen, wenn die soziale Arbeit ihm nur durch eine Maschine präsentiert wird. #00:30:39-3# Das, glaube ich, ist kein… #00:30:40-9#
P2: Das ist keine Lösung, ja. #00:30:43-1# Aber gleichzeitig könnte es ja auch… Also wenn es so eine digitale Anleitung oder irgendwas wäre, so ein digitaler Input durch die soziale Arbeit, die dann wiederum zu einer Interaktion aufrufen, in einem anderen Bereich. #00:31:01-5# Also das heißt ja gar nicht das irgendwie nur soziale Arbeit und dann der Rezipient oder irgendwie das zwischen den beiden funktioniert sondern es könnte ja auch ein Impuls sein und daraufhin würde die Person, die jetzt in der sozialen Arbeit Ausbildung steckt, irgendwie auch so daraufhin wieder… #00:31:18-3#
P1: Oder für eine Gruppe. Wenn man jetzt wieder an diese Schnitzeljagd denkt, dann ist das ein digitaler Input und dann sind da fünf Leute und die sind dann okay und dann machen die irgendwas. Das ist dann natürlich. #00:31:26-8#
P2: Auch, also nur weil man das irgendwie im weiteren Sinne denkt, kann, kann das auf jeden Fall funktionieren. #00:31:33-7# Vielleicht sind wir einfach viel zu eingeschränkt gerade. #00:31:36-0#
P1: Ja, ja, wir sind eh viel zu eingeschränkt. #00:31:38-2#
P2: (…) Das digitale Jugendzentrum. Ja. Das digitale Jugendzentrum würde ja dann auch bedeuten, dass die Jugendlichen sich auch nur digital treffen. #00:31:52-9#
P1: Ja, aber da ist es auch wieder…Wenn ich mir vorstelle, man hätte Brillen und alle sind geflasht von dieser neuen Technik und lassen sich dadurch auch total ein auf dieses neue Medium. #00:32:00-7# Und es ist immersiver, man ist da sehr viel mehr drin und dann ist man da in so einem virtuellen Raum und dann ist das da ein digitales Jugendzentrum, wo sich wieder Leute treffen, dann kann ich mir das schon vorstellen. #00:32:09-9#
P2: Es gibt ja jetzt auch schon diese Räume, wo man dann immer abhängen kann in nem eigenen Raum usw. Wenn man irgendwie in so Besprechungen ist. #00:32:18-2#
P1: Wo man das dann so sieht und dann macht man so was eigenes. #00:32:20-2#
P2: Es ist wie in nem großen Haus. #00:32:21-0#
P1: DAs war am Anfang von Corona jetzt auch noch mal spannend, dann sind alle auf digitale Festivals und digitale Konzerte und was weiß ich gegangen. Aber das war dann ja. #00:32:27-7#
P2: Aber im Endeffekt war es doch auch nicht so reizvoll, oder? #00:32:30-5#
P1: Nee, irgendwie nicht. #00:32:30-5#
P2: Naja, also es war halt irgendwie eine Alternative, weil es anders nicht ging. #00:32:33-8# Aber es wäre jetzt kein Ersatz. #00:32:35-7# Und es führt ja auch irgendwie ein bisschen…ich meine, es sind junge Menschen…ich finde, irgendwie führt das zu einer Vereinsamung, weil man jetzt wirklich, dass wenn man jetzt das in einem großen Format denkt, digitale Jugendzentren. #00:32:46-3# Oder? Dann sitzt man ja die ganze Zeit mit seiner tollen Brille da und man tauscht sich schon aus, aber irgendwie so diese physische Anwesenheit würde damit wegfallen. #00:32:57-6#
P1: Ja. Ich verstehe auch gar nicht die grundsätzliche Motivation, warum man das alles digital machen will. #00:33:03-2# Was ist denn der Sinn davon überhaupt? #00:33:04-9# Jetzt bei Corona hat es ja noch irgendwie Sinn gemacht. #00:33:06-8# Aber warum will man das überhaupt, dass man die Sachen digital macht? Das frage ich mich ja eigentlich. #00:33:11-0#
P2: Also wenn, könnte ich mir eher vorstellen, dass man eben in diesem, wenn man jetzt ein Jugendzentrum hätte, einfach sich mehr mit Medien usw. beschäftigt und irgendwie auch… #00:33:21-6#
P1: Das machen doch eh alle für sich schon die ganze Zeit. #00:33:23-1#
P2: Das machen alle, aber ich glaube auch teilweise ist es irgendwie dieses passive Konsumieren und irgendwie, wie könnte man das aber auch umlegen, dass die aktiver kreieren zum Beispiel und so was ist ja mega spannend. #00:33:34-4# Aber das wäre natürlich auch spannender, wenn es in einem direkten Austausch stattfindet. #00:33:34-4# Irgendwie in der Gruppe, dann wiederum im digitalen Raum, das kann ich mir super gut vorstellen. #00:33:46-4# Aber wenn es jetzt wirklich nur der digitale Raum wäre, um sich dort zu treffen, geht bestimmt auch, hat uns ja auch Corona gelehrt. #00:33:54-4# gleichzeitig hat man da ja auch gemerkt, dass es irgendwie immer schöner ist, wenn man sich in real trifft. #00:34:02-9#
P1: Da werden ja alle depressiv bei. #00:34:03-8#
P2: Genau. #00:34:04-5#
Computerstimme: Der digitale Raum ist immer offen. #00:34:07-1#
P2: Der ist immer offen. #00:34:10-2#
P1: Ja. Schön. Toll. #00:34:12-7#
P2: Ja, das stimmt aber natürlich schon auch. #00:34:15-3# Im digitalen Raum ist es natürlich total einfach, sich zu treffen. #00:34:23-8# Man kann sich interessensbasiert Gruppen suchen. #00:34:27-8# Man kann einfach irgendeine Zoom-Konferenz aufmachen #00:34:31-2# Und im realen Raum braucht man natürlich auch wirklich Räumlichkeiten, die dann wieder nach einer gewissen Institution angehören müssen, wie nun im Jugendzentrum. #00:34:44-4#
P1:oder draußen. #00:34:45-8# Aber ich finde, da fehlt der Punkt. #00:34:48-2# Mit so nem “Der ist immer offen” #00:34:49-6# Klar, der ist immer offen, dadurch hat man nie einen Aufwand oder man muss sich nicht überwinden. #00:34:55-8# Es ist immer leichter hinzugehen #00:34:59-0# Und bei allen möglichen Sachen, die draußen stattfinden…was ich jetzt auch ständig merke… dass ich mir dann sage “Oh, das war jetzt aber doch toll, dass ich mich aufgerafft habe und dann auch hingegangen bin.” #00:35:08-7# Oder “Hey, da habe ich irgendwas erlebt, womit ich nicht gerechnet habe.” #00:35:11-1# Und das passiert im Digitalen ja eigentlich nie. #00:35:12-6# Dass man etwas erlebt, womit man nie gerechnet hat. #00:35:15-8# Außer man lernt vielleicht jemanden kennen und verabredet sich, um sich mal wirklich zu treffen oder so was, zum Beispiel. #00:35:19-5# Das wäre ja dann etwas, was darüber hinausgeht, womit man nicht gerechnet hat. #00:35:24-6# Aber eigentlich ist es immer sehr vorhersehbar. #00:35:25-8#
P2: Eigentlich ist immer sehr vorhersehbar. #00:35:27-9#
P1: Und diese Erfahrung: Ich habe eine Schwelle überschritten, irgendwas, was mir unangenehm war. #00:35:36-8# Und dafür habe ich aber auch etwas zurück gekriegt, weil es dann doch toll war, diesen Menschen da in echt zu sehen. #00:35:41-5# Und dann zu merken: Ich glaube, die andere Person, der war das auch unangenehm, die war auch schüchtern. #00:35:46-2# Jetzt sind wir nicht mehr schüchtern. #00:35:47-3# Also diese Erfahrung, neben dieser sozialen Erfahrungen, die hat man halt nicht im Digitalen, bislang. #00:35:52-5#
P2: Das stand ja auch in der Projektbeschreibung , fällt mir jetzt ein. #00:35:56-0# Mit Hartmut Rosa, also mit Resonanz und das ist ja schon mal was ganz anderes, wenn man sich tatsächlich eins zu eins trifft. #00:36:04-7# Was gibt man da zurück? #00:36:06-5# Was ist das für eine Interaktion? #00:36:07-8# Wenn man sich man im digitalen Raum trifft, fühlt es häufig auch so an, als würde man… #00:36:18-4# Man bespricht dann eine konkrete Sache und es ist irgendwie sehr themenfixiert oder irgendwie lösungsorientiert, oder so #00:36:27-0# Also man trifft sich ja auch nicht einfach so zum Spaß und macht eine Aktivität daraus oder hängt ab. #00:36:34-6#
P1: Ja, oder man braucht noch mehr Sensoren, die mehr Reize aktivieren, mehr Sinne, so dass das wirklich mehr Austausch da ist. #00:36:34-9# Und diese neuen VR Brillen, die haben zum Beispiel auch… #00:36:44-0#
P2: Alles auf die VR Brille. #00:36:45-7#
P1: Die haben nämlich so neue Sensoren drin, die die komplette Mimik mit aufnehmen. #00:36:52-7# So dass dein Charakter, der digitale Charakter auch deine Mimik mitmacht. #00:36:57-9# Und dann ist ja auch schon wieder… #00:36:59-4#
P2: Wie? Und die kontrollierte Mimik, oder? #00:37:01-5#
P1: Nein, nein. Diese VR Brille, die checkt einfach nur durch so kleine Kameras und Sensoren wie Deine Mimik ist und überträgt das auf den Charakter, den die anderen im virtuellen Raum sehen. #00:37:14-8# Und die sehen dann halt, wie deine Mimik gerade ist. #00:37:17-1#
P2: Okay, krass. #00:37:17-9#
P1: Und dadurch hat man wieder mehr Kommunikation, quasi. #00:37:24-0# Durch mehr Dinge als nur die Stimme, die man dann in dem Moment sehen kann. #00:37:26-3#
P2: Ja. #00:37:26-5#
P1: Und es gibt da auch noch mehr Beispiele in der Pornografie, tatsächlich. #00:37:31-9# Die sind da ja immer Vorreiter, #00:37:32-9# Auch bei VHS und DVD und diesen ganzen Medien, die es immer gab, da war die Pornografie immer Vorreiter. #00:37:38-4# Und da gibt es tatsächlich in diesem virtuellen Ding, ohne dass ich das jetzt hier zu tief drauf eingehe, weil das soll wahrscheinlich jugendfrei bleiben, aber es gibt da auch im Digitalen, in diesem Virtuellen, auch wieder so eine Vorreiterrolle? #00:37:47-9#
P2: Ja, man muss auch die Bewegungen adaptieren mit so Sensorik und dass die dann irgendwie so digitale Charakters bauen können auch. #00:37:56-4#
P1: Also was bestimmt auch ja. #00:37:57-9#
P2: Egal. Aber dann gleichzeitig…also das ist bestimmt auch reizvoll. #00:38:08-5# Aber so ein ganz klein bisschen frage ich mich dann doch für was?. #00:38:13-1# Also zum Beispiel während Corona macht es total Sinn sowas auszubauen, weil es einfach gar nicht möglich ist #00:38:19-0# Und auch natürlich wenn man so in dem globalen Kontext denkt, dass man sich viel einfacher…. Also dafür ist ja auch der digitale Raum mega cool, dass man sich super vernetzen kann, dass man auch mit einer Person in Thailand oder keine Ahnung wo interagieren kann. #00:38:34-5# Aber ich finde trotzdem, das es nicht die Begegnung im realen Raum ersetzen kann. #00:38:41-0#
P1: Ja, dieses Gespräch, wäre ja auch völlig anders, wenn man vor dem Rechner sitzen würde und wir würden zoomen und man würde einmal die Minute zufällig sich selber auch noch sehen. #00:38:50-9#
P2: Ja, dann beobachtet man sich dann selber. #00:38:52-8# Haha. Ja, also es macht schon Sinn, das auszubauen, aber irgendwie. #00:39:02-4#
P1: Man macht es halt, weil es irgendwie spannend ist und man es machen kann und man wissen will, was kommt als nächstes und sowas? #00:39:08-2# Aber, ich kann dem im Moment, jedenfalls noch nicht, so was total positives, visionäres abgewinnen. #00:39:14-5# Also außer…bislang erscheinen mir alle Projekte in der sozialen Arbeit, von denen ich gehört habe immer noch so,..also die, bei denen die Kommunikation über die Digitalität stattfinden soll…die erscheinen mir immer noch so ein bisschen als “okay, wir wollen irgendwas mit Medien machen, was können wir machen?” #00:39:31-9# Es gibt natürlich total viele soziale Projekte mit digitalen Sachen und mit Medien, die total toll sind. #00:39:35-5# Aber das sind dann eigentlich immer Projekte, würde ich spontan behaupten, wo Leute zusammenkommen und dann was mit Medien machen. #00:39:41-5#
P2: Genau. Ja. #00:39:43-4#
P1: Und nicht durch die Medien kommunizieren an verschiedenen Orten. #00:39:46-2#
P2: Obwohl das dann auch wiederum spannend wäre. #00:39:48-3# Also ich habe irgendwann auch mal was zu kritischer Kartografie, also so dieses Mapping, wie könnte man es machen und wenn also wenn einfach Leute dazu aktiviert werden, ihre Perspektive oder irgendwas per Fotografie oder Sound oder wie auch immer in so einer digitalen Mind Map zu teilen und dann ist man Teil dieses Kunstwerks oder was auch immer das dann wäre. #00:40:15-3# Ich glaube, da könnte man auch schon einige Menschen abholen. #00:40:20-9# Weißt du, wenn man Projekte entwickelt, wo man quasi wo jeder irgendwie Teil davon sein kann, ohne dass die Barrieren zu hoch sind, #00:40:29-6# Weil ein Smartphone haben ja zum Beispiel die meisten. #00:40:32-6# Und dann ist man so Teil einer großen Sache, ohne dass man es davor mit einer Gruppe treffen muss, wo wir irgendwie was ausdenken, uns ausdenken und dann wird es umgesetzt. #00:40:40-7#
P1: Also du meinst, dass die Leute…wie meinst du das?. #00:40:42-5#
P2: Du also irgendwie so ein bisschen dass man oder du meint es doch gerade irgendwie jetzt meistens dass sich eine Gruppe trifft und dann machen die was digitales. Ja genau und vielleicht. Wenn man aber Projekte machen würde, wo man Menschen dazu aufruft, irgendwie digitale Inputs zu schaffen und dadurch werden die dann schon Teil eines Projekts. Und ich glaube einfach schon dieses Ach so, ich kann da auch mitmachen, mein Input ist auch relevant. Das ist so ein offener, wichtiger Aspekt, genau so ein offenes. #00:41:14-7#
P1: Ding und nicht einfach einzelne einzelne Leute angesprochen werden. Wir wollen mit euch ein Projekt machen und das funktioniert dann so und so, sondern jeder der will, kann sich oder. #00:41:22-5#
P2: Der will, könnte sich zum. #00:41:23-5#
P1: Beispiel ein. Ja genau und in dem Moment wo er sich einklinkt, passiert was aber ab dann, dann ist es auch schon wieder vorbei. #00:41:28-4#
P2: Dann ist auch schon wieder vorbei. Genau dann wäre die Frage, wie würde es weitergehen? Vielleicht auch. #00:41:32-1#
P1: Man trifft sich. #00:41:33-5#
P2: Dann, man trifft sich dann, man trifft sich und trinkt Bier. Guck mal! Ach so, ja, okay, das ist worldwide vernetzt im World Wide Web. #00:41:43-1#
P1: Ja, es ist halt so, man ist so überflutet von allem. Und dann ist halt auch der Zauber vorbei von diesem digitalen schnell. #00:41:51-9#
P2: Ja, zum Beispiel auch wirklich mit diesem weiß man, Im Prinzip kann man sich jederzeit treffen und es ist gar nicht schwierig, dann bei so Meetings teilzunehmen. Aber ich hatte das jetzt schon total oft, Sobald ich jetzt wieder so in Real geht, dass man sich wirklich treffen kann, hat es gar keine Lust mehr, auch bei diesen klassischen Treffen teilzunehmen, so zu. #00:42:15-2#
P1: Tun. Ich hatte aber neulich so einen Moment, der mich total geflasht hat und das habe ich selber gar nicht verstanden, warum. Da habe ich eine Musikerin aus Buenos Aires interviewt. So eine Stunde in meiner Radiosendung und dann und ich war die ganze Zeit so Wow, ich spreche mit dieser Frau, die in Buenos Aires ist gerade und wir können einfach so reden. #00:42:32-5#
P2: Und ja. #00:42:33-2#
P1: Und das war total verrückt für mich. Dabei ist das ja eigentlich das Normalste der Welt und auch. #00:42:36-7#
P2: Ja. #00:42:37-6#
P1: Es geht noch zehnmal mehr und es war ja ohne Bild, es war wirklich nur Sprechen so, und ich fand es aber Wahnsinn cool. Und das war vielleicht, weil das so ein persönliches Ding ist und weil wir beide ein bisschen aufgeregt waren, weil sie interviewt wird und ich mache meine Sendung. Und dann waren wir beide ein bisschen aufgeregt und vielleicht wegen so einer Aufregung, weil es halt so eine Öffentlichkeit gibt, noch so eine gedachte. Deshalb war mir dann so ein bisschen Aufgeregten, es war was Besonderes oder so? #00:43:00-3#
P2: Ja. #00:43:00-9#
P1: Vielleicht deshalb ich weiß nicht. #00:43:02-7#
P2: Ja, und weil vielleicht für dich das auch so eine individuelle Erfahrung oder das ist irgendwie dann doch. #00:43:08-6#
P1: Ja, und weil ich so Fan bin und. #00:43:10-5#
P2: So, weil und plötzlich kannst du dich mit dir connecten und das also und man kann in so einem Zwiegespräch sich wiederfinden. #00:43:17-0#
P1: Dann ist das dann dasselbe. Hat das was bedeutet für mich? Ja, und das ist dann ja häufig nicht, wenn man in so einer Gruppe, in so einem Projekt drin ist, denn das ist okay, wir treffen uns und dann stellt sich einer erst mal vor. Und dann. Dann hängt man da so. #00:43:26-7#
P2: Drin, Ja. Für so was ist es halt mega cool. Also tatsächlich so über Grenzen hinaus. #00:43:33-9#
P1: Aber du würdest jetzt bei deinem Projekt oder was du da im Rahmen deiner Arbeit da gemacht hast, da da das nicht so eine zentrale Rolle gespielt hat mit dem Digitalen oder wenn, dann eher so ein Werkzeug. #00:43:44-8#
P2: Genau mit dem Digitalen hat es bisher noch gar keine Rolle. Großartig gespielt, aber ich könnte mir das halt super gut vorstellen, auch in einem App Webformat irgendwie zu machen, weil also jetzt ist das alles irgendwie nur in so kleinen Anleitungen und wir müssen im. #00:44:00-2#
P1: Museum die Leute, die dann so ein Audioguide kriegen. #00:44:03-0#
P2: Ein Audioguide könnte gehen oder es könnte aber halt auch wirklich so in einer. Es könnte schon digitaler sein, aber dafür habe ich gerade gar nicht die Ressourcen. Aber es könnte man auf jeden Fall weiterdenken und man kann es halt dadurch, dass das nicht ortsgebunden ist, also weil es einfach immer so ist, sich an so einer Symbolik im öffentlichen Raum orientiert und es zeitgebunden ist, könnte man das theoretisch überall machen. Also weltweit. Ist ja jetzt auch irgendwie ab Mai. Für sechs Monate wollen wir durch Europa reisen und ich wollte mir auf jeden Fall so einen simplen Schweif schreiben für mich selbst, wo es mich quasi in jeder Stadt, in der ich bin, den einfach mach und aber immer den. Das heißt also ich nenne das irgendwie schweifen. #00:44:45-4#
P1: Ach Schweif. #00:44:46-6#
P2: Schweif, genau ein Schweif, Schweif, Anleitung. Ja, ja und genau. Aber das ist ja dann nochmal was komplett anderes. Aber man könnte das in der Form international denken. Ja, es ist einfach. Aber und es hatte auch mal dieses so, weil ich das irgendwie auch ganz spannend finde für eine Organisation so ein interkulturellen geschrieben wo einfach also im besten Fall Menschen aus verschiedenen Herkünften mit verschiedenen sozialen Kontexten, Altersgruppen usw. gemischt werden und sich quasi im selben Viertel oder im selben Viertel so ihre Lebensrealität zeigen. Also einfach so, wo gehst du Kaffeetrinken? Und dass das so was irgendwie auch so total spannend ist, weil jeder hat ja so seine Alltagsroutine und aber es ist diese gegenseitig auch zu zeigen. Und ich könnte mir zum Beispiel da schon vorstellen, dass da könnte man super gut so digitale. #00:45:46-4#
P1: Wobei diese Idee die ja sehr schön ist die geht ja genau dagegen eigentlich gegen diesen gegen so was digital ist. #00:45:53-9#
P2: Manchmal schon. #00:45:54-5#
P1: So total persönlich. #00:45:55-6#
P2: Und das ist so das ist sehr persönlich aber ich meine einfach nur so, der Einfachheit halber könnte man das also so die Fragen damit reinspielen und vielleicht auch. #00:46:03-3#
P1: Ja. #00:46:04-7#
P2: Auch so irgendwann genau dass man das, was man dann entdeckt, eben auch fotografisch zum Beispiel festhalten könnte und da irgendwie auch eine. #00:46:12-8#
P1: Aber da fällt mir auch gerade auf wenn ich das so sage das eigentlich, dass ich so Digitales und Persönliches so ein bisschen entgegensetzte eigentlich also wenn ich ich sage automatisch das ist ja, das klingt ja sehr persönlich, es klingt gar nicht so nach so was digital und für mich sind das, glaube ich ein bisschen so Gegensätze, dann ist es halt unpersönlich, so ist es. #00:46:29-1#
P2: Ist unpersönlich, aber man kann digital, also man kann Digitales aber schon auch dazu nutzen. #00:46:34-2#
P1: Wenn man es dann einbindet, dann muss das nicht um persönlich sein. Ja, aber wenn man ja diese Kommunikation über digitales. #00:46:40-5#
P2: Ja oder wenn man zum Beispiel ist es total schwierig ist mir dann aufgefallen es hätte das einmal also die hätten das im quadratischen Dorf gemacht und das sind dann im Endeffekt nur vier Leute gekommen, auch um diese interkulturellen zu machen und man dafür kann man ja Digitalität auch total nutzen, um Leute anzusprechen, also um Zielgruppen, irgendwie um. Also auch jetzt mal unabhängig von schweifen, finde ich, wäre das auch so total interessant, Wie kann man es dann schaffen, Menschen zusammenzubringen, die also ist ja gut, aber das ist dann eigentlich. #00:47:16-3#
P1: Aber das ist ja auch so ein Problem was die was in der sozialen Arbeit ja ständig ist wie erreiche ich denn mein. #00:47:21-2#
P2: Ziel erreicht hat und das ist so und das. #00:47:23-2#
P1: Funktioniert dann dann ja doch immer nicht digital, sondern doch immer persönlich, dass man irgendwie ja, meine Kollegin, die arbeitet da und da und da hat die Zugriff auf zehn Jugendliche und sie sind viel an die gekommen so ist das ja immer so. #00:47:33-7#
P2: Ja voll. #00:47:34-3#
P1: Die Jugendgruppe. #00:47:35-0#
P2: Und so schwierig. #00:47:36-0#
P1: Deshalb das passiert ja gar nicht digital. #00:47:37-7#
P2: Die ja ich glaube, wenn du dann auch teilweise sagt nee nee, so ist es mit ich finde es auch immer super spannend, wenn man sich so Wohnhäuser anguckt, wo einfach so viele verschiedene Menschen drin leben. Aber halt irgendwie Wand an Wand, ja eigentlich wirklich nur so zwei, 3 Meter entfernt voneinander und man kriegt halt gar nix von deren Lebensrealität mit. Teilweise ist es dann schon auch so ein bisschen so dieselbe soziale Herkunft, je nachdem wo man lebt, also dass es dann manchmal Sozialabbau ist oder so, aber zum Beispiel könnte man da ja schon auch so durch Impulse, wo man zum Beispiel auch Digitalität nutzen könnte, wie man die Leute so verbindet, dass irgendwie also. #00:48:15-3#
P1: Dass die untereinander. #00:48:17-9#
P2: Sagt dann bringst du mich auf eine Idee. #00:48:19-8#
P1: Echt spannend. #00:48:21-8#
P2: So und jetzt zu nein aber dass er zum Beispiel wir hatten jetzt ich wohn in einem aber das ist einfach eine große WG also wir wohnen da zu zehnt und haben jetzt so ein Adventshaus gemacht, dass jeder immer ein Fenster dekoriert und dann im Endeffekt sind es 24 Fenster, ein komplettes Haus und also man kann ja dann über so Installation oder irgendwas könnte man auch Menschen so ein bisschen connecten. Ich meine es gibt auch Nachbarschaftsarbeit usw. aber irgendwie, dass man da auch noch mal einen Step weiterdenkt und das vielleicht auch durch so einen kreativen Output. Ähm. #00:48:57-5#
P1: Ja, das klingt ja auch wieder so danach, als ob das so ein Bedürfnis herrscht oder so ein Ziel sein muss, dass man die Leute irgendwie verbinden will und dass dieses Digitale nur so ein Mittel sein soll, dass man die Leute auch wieder irgendwie verbinden kann, weil man ist gar nicht dran interessiert. Also klar, man will entweder das Verbindende oder man will das für die einzelnen Personen. Eine besondere Erfahrung passiert, dass die, dass die was Tolles erleben, was die irgendwas denen nahe geht und was mit denen macht. Das will man oder oder eben das Gemeinsame oder. #00:49:30-4#
P2: Ja, was mir dazu gerade auch noch einfällt, war das auch mit schweifen das ist die Frauen Beratung Wuppertal kontaktiert hatte ob es für die einspeist schreiben will zum Thema einsamkeit und also da das finde ich so super interessant weil es dann so nachgedacht habe okay ähm. Im Prinzip hat man ja die ganze Zeit so ein soziales Umfeld um sich herum, aber man kann sich dabei ja trotzdem total einsam fühlen. Aber was wäre diese Schnittstelle? Dass man quasi, also dass ich das dann dachte Oh Gott, ich will jetzt nicht so ein negatives Thema irgendwie nutzen und keine Ahnung, wie man die dann zurücklässt, wenn die das jetzt alleine für sich machen. Aber wie kann man denn dieses diesen sozialen Raum und das Umfeld, wo ja auch meistens immer Menschen sind, nutzen, dass man quasi eher das als so eine Stütze sieht oder als eine positive Erfahrung wahrnimmt? Weißt du. #00:50:23-8#
P1: Wie denn zum Beispiel. #00:50:25-0#
P2: Oder. Ja, weiß ich. Also das war die Frage, wie man das macht. Wie macht man also, dass man nämlich genau nicht so nur vor sich hin wickelt, sondern wie kriegt man eben diese Interaktion hin. #00:50:35-0#
P1: Zum Thema Einsamkeit. #00:50:36-5#
P2: Quasi als Einsamkeit wird es da jetzt zum Beispiel, obwohl es auch einfach dachte ist, Münster ist in Achtsamkeit. #00:50:41-5#
P1: Vielleicht hattest du deine Ideen dazu. #00:50:43-5#
P2: Nein, ich habe noch gar nicht den Auftrag. Ich habe nur erst mal mit der telefoniert vor zwei Wochen und, äh. Aber das war so eine Frage, die mir da aufgekommen ist und wo ich dann auch noch mal dachte Ja. #00:50:52-9#
P1: Ja, bei alten Leuten kann es ja durchaus dann wieder interessant sein, dass man die ein bisschen, ein bisschen zeigt, wie nehme ich an, so was Digitalem war? #00:50:59-7#
P2: Ja, stimmt. #00:51:00-7#
P1: Ein Teil. #00:51:01-2#
P2: Bin ich auf jeden Fall auch. #00:51:02-3#
P1: Dann gerade so Gruppen dann vielleicht, wo die sich schreiben können. Emma wie. #00:51:06-0#
P2: Geht es dir. #00:51:06-6#
P1: Heute oder so. Das ist ja für die vielleicht schon sehr. #00:51:09-0#
P2: Das ist auch voll das wichtige Thema. Jetzt mal fernab von Jugendzentrum und Jugendclubs, wie man ältere Menschen auch dazu bringen könnte. #00:51:16-8#
P1: Ja. #00:51:17-5#
P2: Es hat. #00:51:19-5#
P3:Meine Vitalität fördert die Emanzipation. #00:51:22-6#
P2: Digitalität fördert Emanzipation. Bestimmt. Auch. #00:51:32-9#
P1: Emanzipation. #00:51:36-2#
P2: Das. Sag du mir, was ich will. Es ist, als hätte so viel geredet. #00:51:40-9#
P1: Es ist nicht Emanzipation. Das ist doch. Es kann ja auch alles sein, oder? Emanzipation kann sich jeder gegenüber allem emanzipieren. #00:51:50-3#
P2: Ja, also so digitale Verwirklichung oder irgendwie ja. #00:51:54-0#
P1: Selbstverwirklichung oder? Oder sich trauen, zu bestimmten Dingen vor so einem Mantel von Anonymität zu sich zu stehen oder so, wenn man sich nicht nie getraut hat. Das ist natürlich so ein klassisches Internetding. #00:52:08-3#
P2: Was meinst du mit klassischem Internet? #00:52:11-6#
P1: Na ja, wenn man sich nie getraut hat zu fragen, wo meine Flecken hier herkommen oder was ich so das. Und dann kann man dann. #00:52:18-0#
P2: Eventuell schon anonym. Ja, kann man dann. #00:52:20-6#
P1: Ja ich habe das auch. Ja, ich fühl mich da mehr brauchst nicht schlecht fühlen mit oder was? Ja oder geht es jetzt um Emanzipation? #00:52:27-2#
P2: Ja, auf jeden Fall. Ist vielleicht auch ein Aspekt davon, oder? Wenn man irgendwie und dann kann man sich da auch austauschen zu den Themen und fühlt sich nicht so alleine. #00:52:36-4#
P1: Aber das ist ja ein altes Thema, oder? #00:52:38-8#
P2: Ja. #00:52:39-3#
P1: Internet, da sind wir auch schon drüber hinweg, oder? #00:52:42-3#
P2: Fördert Emanzipation? #00:52:44-7#
P1: Unterschreiben wir einfach so? #00:52:46-4#
P2: Ja. Abgehakt. Ähm. #00:52:52-4#
P1: Nächstes Thema? Aber ja. #00:52:56-3#
P2: Ja, also definitiv wird es dann dann Emanzipation in Form von natürlich genau. Irgendwie kann man sich dort Informationen holen, man kann sich austauschen und es kann einem dann natürlich auch wiederum in seinem realen sozialen Umfeld wiederum helfen. Also das, was man so eine digitale Emanzipation die dann eben wiederum. Ja ja genau da bin ich ganz bei dir. Ja. Ja, das man irgendwie dann zu sich steht. Und äh ja. Ist damit Selbstverwirklichung? #00:53:36-2#
P1: Absolut. #00:53:36-7#
P2: Ganz deiner Meinung. Ja. Ja. #00:53:41-5#
P1: Der. Ich weiß nicht. Ich glaube. Vielleicht ist es ja auch nur mein persönliches Ding, aber irgendwie. Ich bin gar nicht mehr so viel interessiert an Digitalität gerade. Ich finde das eher spannend, dann wieder in den Wald zu gehen. Das ist halt. #00:53:54-8#
P2: Ja. #00:53:56-1#
P1: Es ist halt wenn also oder bzw. das ist für mich immer das Fazit, wenn ich denke, okay, wie stelle ich ein Gruppengefühl her, ein gutes oder wie bringe ich gute Einzelerfahrungen zustande bei Leuten? Dann hat man eine Weile so Wanderungen gemacht mit der Naturfreunde Jugend, die sich darauf berufen haben, auf deren 150 Jahre alte Geschichte. Die begann damit, dass man mit Jugendlichen Wanderungen durch den Wald gemacht hat und während der Wanderung diskutiert hat über Themen, weil dieses Wandern und frische Luft und auf so einem Weg sein und in so einer Gruppe sein dann viel Erkenntnisse erzeugt und viel, viel eindrücklicher ist und viel, viel mehr Austausch fördert. Und das haben wir dann wieder gemacht, so zu Orten, die für ein bestimmtes Thema interessant waren. Ja, eine Wanderung war dann zum Thema Was ist eigentlich Arbeit? Dann ist man zu so einem Ort gewandert, wo das anders gehandhabt wird. Und auf dem Weg wurden zwei, drei Inputs von Experten gegeben Zehnminütige Inputs. Ja, und danach ist man einfach weiter gewandert und in Kleingruppen, wie es sich so ergeben hat, hat man drüber diskutiert. Das ist natürlich. #00:54:54-8#
P2: Komplett und digital. #00:54:56-1#
P1: Ja, aber bislang kommt noch nichts, was ich erlebt habe oder gehört habe, da ran an diesen, diesen Grad der Erfahrung. Man ist zeitlich und örtlich komplett woanders, man ist mit Menschen da, man hat was Körperliches. Und das ist so, ich glaube, da will man auch zu viel vom Digitalen, wenn man den Anspruch hat, dass diese Dinge möglich sein sollen. Ja, durch irgendwas Digitales. Oder als ich. Ich meine, ich argumentiere immer gegen diese Kommunikationsarten im Digitalen. Dass man dann da was Digitales benutzt, meinetwegen. Aber ich finde es da auch schon wieder schade, wenn da Leute was mit zwei zu eins machen wollen. #00:55:28-0#
P2: Also außer, dass man da was vorhin die Frage war, ob man Personal einsparen könnte, ob man so was wiederum kombiniert, wenn zum Beispiel die Experten. #00:55:36-7#
P1: Im Digital. #00:55:38-1#
P2: Kommen würden zum Beispiel. Es ist zwar immer schöner ein Experte. Ändern, auch dabei zu haben. Aber das würde es extrem vereinfachen, dass es häufiger anwendbar ist. Vielleicht ja. #00:55:48-2#
P1: Aber ja, aber da ist dann zum Beispiel dann halt der und der das und das Buch geschrieben und es voll die Koryphäe und kommt mit, erhält es den. #00:55:54-5#
P2: Input und dann. #00:55:55-7#
P1: Wandert man mit der Person weiter und kann der Fragen stellen und ist so voll. Wow, Ich. Sehr klar. Und das Foto? Ja, das ist für die Kids eine Wahnsinnserfahrung. So voll. Und dann ist auch das. #00:56:08-1#
P2: Nee, würd ich glaub ich eher schreiben, dass. #00:56:10-7#
P1: Ich mich hier in dem ganzen Gespräch sehr kritisch. #00:56:13-1#
P2: Gegenüber. #00:56:13-6#
P1: Der digitalen ist. Ja. #00:56:16-0#
P2: Ja, also es ist einfach nur, wenn man sowas dann zum Beispiel digital denkt, wäre es einfach für mehr Menschen. Wenn man zum Beispiel nicht so gut Referent empfindet oder Expertin für jede Tour. #00:56:26-7#
P?: Dann wäre das, dass man so was trotzdem häufiger machen kann. Und vielleicht ist es auch ein spannender Input, als würde man es sich jetzt nur durchlesen. #00:56:33-4#
P2: Weil man so was dann irgendwie. Im Prinzip total, denke ich. Aber stell dir mal vor, man würde so was machen. Zum Thema Wie ist es eigentlich alt zu sein? #00:56:41-8#
P?:Ja, dann hat man immer Leute, die mitmachen, oder? #00:56:45-9#
P2: Und ich darf zum Beispiel jetzt auch das Land. Man kann sich bestens beschweren, weil immer mehr Holocaustüberlebende. #00:56:52-6#
P?: Verstehe. Also dann ist diese Generation ausgestorben. Und dann haben. #00:56:57-3#
P2: So ein Opa digital nachgestellt. #00:57:00-4#
P?: Also der damalige Schuss ist die Form eines Menschen und so erzählt und dann kann man dann die Fragen stellen. Und da war aber auch zum Beispiel die Frage. #00:57:10-2#
P2: Kommt die nächste. #00:57:11-8#
P?: Huber Weil dann eigentlich so ein Zeitzeuge in Persona. #00:57:16-2#
P2: Etwas komplett anderes. Ist das ein. #00:57:18-7#
P?: Experte, der dazukommt? Und da war zum Beispiel auch die Frage ist vielleicht sogar. #00:57:23-9#
P2: Das heißt, du fühlst irgendwie Eindruck besser. #00:57:29-4#
P?: Als eine digitale. Ich. Ich habe den lieben langen Tag. #00:57:31-0#